Tanzen tut gut!

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Als international verbindlich gelten heute die Erfahrungen der russisch-sowjetischen Ballettpädagogik, deren umfassendes Fachwissen längst bei den großen Ballettkompanien und deren Schulen Nachschlag gefunden hat.

Eine Vielzahl der nach russischem Vorbild geschulten Trainingsmeister hält sich an den Lehrstoff der Pädagogin und ehemaligen Ballerina Agrippina Waganowa. Ihr Buch „Die Grundlagen des klassischen Tanzes“ gilt heute als das Standardwerk fachgerechter Ballettpädagogik.

Tanzen stärkt das Selbstbewusstsein, motiviert und verändert den Umgang mit der Umwelt. Es fördert die Persönlichkeitsentwicklung, Kreativität, Konzentration, soziale Kompetenz, Beweglichkeit und Gesundheit, entwickelt darstellerische Fähigkeiten und erweitert den Blickwinkel.

Bereits im Alter von vier Jahren werden Mädchen und Jungen in die Ballettvorschule aufgenommen, in der die Grundlagen des akademischen Tanzes über Tanz- und Bewegungsspiele in Verbindung mit der Musik erlernt werden. So kann der klassische Tanz als Ausbildung im Mittelpunkt stehend im Sinne einer physischen und psychischen Haltungsschule von großem Nutzen sein – nicht zuletzt deshalb, da der gesundheitliche Aspekt heutzutage von zunehmender Bedeutung ist und Kinder auf Empfehlung von Orthopäden oder Kinderärzten zum Ballettunterricht geschickt werden.